Was wir machen

Das Adipositasnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. wurde 2003 durch die damalige Gesundheitsministerin Malu Dreyer ins Leben gerufen und bietet ein Forum für Fachleute und Betroffene. 

Im Netzwerk engagieren sich Institutionen und Persönlichkeiten, die in der Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung tätig sind. So finden sich unter den Mitgliedern der öffentliche Gesundheitsdienst, die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V., die Landeszentrale für Gesundheitsförderung (RLP), die rheinland-pfälzische Ärztekammer, der Qualitätszirkel Ernährung RLP, Partner aus dem Bildungswesen, der Psychologie, dem Sport, dem Handel für Sport- und Freizeitkleidung in Übergrößen, der Ernährungsberatung, aus der medizinischen Versorgung und aus der Wissenschaft. 

Das Netzwerk wird kontinuierlich vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium gefördert. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler ist Schirmherrin.

Im Jahr 2019 setzen wir unser Engagement in Form von Aktionen, Workshops und unserer jährlichen Mitgliederversammlung, die mit einem Vortrag verknüpft ist, fort. 

In diesem Jahr werden wir ein bestehendes Projekt weiterentwickeln und mit den passenden, von uns erarbeiteten Materialien im Corporate Design ausstatten. Die Rede ist hierbei von den „Pausenspielen“ – ein Konzept, das mit seinen vielseitigen, barrierefreien Freizeitspielen für mehr Bewegung im Schulalltag sorgt. 

Weitere Aktionen rund um die „Aktiven Kinderfreizeiten“ werden von unserem Netzwerk im Jahr 2019 erneut begleitet. Wir haben für unser Netzwerk hierfür zwei Aufträge abgeleitet: Wir möchten unsere übersichtliche und gut gestaltete Dokumentation namens ‚Salinental‘ als Leuchtturmprojekt an Multiplikatoren weitergeben und sie auf den Mehrwert von Aktiven Kinderfreizeiten aufmerksam machen. Weiterhin möchten wir konzeptuell arbeiten, zum Beispiel an der Formulierung niedrigschwelliger Tipps zum Thema ‚Gesunde Ernährung‘. 

Neben unseren zahlreichen einmaligen und regelmäßigen Aktionen, Vorträgen und Workshops zum Thema Adipositas ist unsere Mitgliederversammlung immer wieder ein Highlight in unserer Jahresplanung. Neben der Versammlung per se organisieren wir jedes Mal auch einen Vortrag eines Experten bzw. einer Expertin. Dieses Mal, am 19. Juli, wird Nastassja von der Weiden (Master of Arts / Empirische Kommunikations- und Medienwissenschaft) ihr Forschungsprojekt zur Stigmatisierung dicker Menschen in TV-Comedy-Serien unter dem Titel „Dicksein als Gag-Garant in der Comedy – alles nichts Neues. Oder?“ vorstellen. Mit diesem Thema werfen wir einen Blick über unseren medizinisch-fachspezifischen Horizont hinaus und freuen uns auf Input aus der Vorurteilsforschung und Kommunikationswissenschaft.